GovTech · 25 October 2026
NASCIO-Führungsteam 2026–2027: Alan Fuller wird Präsident
NASCIO hat das Führungsteam für 2026–2027 bekanntgegeben: Alan Fuller, CIO des US-Bundesstaates Utah, rückt von der Vizepräsidentschaft an die Spitze des Verbands auf.
Was geschah
Die National Association of State Chief Information Officers (NASCIO) hat die Besetzung ihres Führungsteams für die Amtszeit 2026–2027 bekanntgegeben. Die wichtigste Personalie: Alan Fuller, Chief Information Officer des Bundesstaates Utah, rückt von der Vizepräsidentschaft an die Spitze des Verbands auf.
Die Meldung wurde von StateScoop und GovTech aufgegriffen. Beide Berichte nennen den Wechsel als zentrales Ereignis der Personalbekanntgabe. Weitere Details zur Zusammensetzung des Teams lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht verlässlich ableiten.
Warum es wichtig ist
NASCIO vertritt die IT-Führungskräfte der US-Bundesstaaten und dient als Plattform für Austausch, gemeinsame Standards und Positionen zur öffentlichen Digitalisierung. Wer den Verband führt, beeinflusst damit indirekt, welche Themen auf die Agenda vieler Landesverwaltungen gelangen, etwa digitale Bürgerservices, Beschaffung, Datennutzung oder Cybersicherheit.
Für Verantwortliche im Public-Sector-Umfeld ist der Wechsel ein Signal, dass Modernisierung zunehmend als Führungsaufgabe über einzelne Behörden hinaus verstanden wird. Ob sich daraus neue Schwerpunkte ergeben, werden erst die kommenden Programme zeigen.
Die Renascence-Perspektive
Personalmeldungen dieser Art wirken auf den ersten Blick administrativ. Tatsächlich entscheidet die Führung eines Verbands darüber, welche Erfahrungen Bürgerinnen und Bürger später mit staatlichen Diensten machen.
Die meisten Leser werden in der Meldung nur einen Namenswechsel sehen. Entscheidend ist aber, dass Verwaltungs-IT dort besser wird, wo Führungskräfte gemeinsam Standards setzen und Erfahrungen teilen, statt jeder Behörde das Rad neu erfinden zu lassen. Wer Services für Menschen gestalten will, sollte deshalb die Verbandsarbeit als Hebel verstehen und nicht als Randnotiz. Konkret heißt das: Behörden und Anbieter sollten prüfen, welche gemeinsamen Agenden der neue Vorstand setzt, und ihre eigenen Servicepläne daran ausrichten.
Sources
This briefing was written by our Newsdesk, synthesising reporting from the outlets below. Follow the links for the original coverage.
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