Digital Transformation · 30 October 2026
Professional Services verlieren fast einen Tag pro Woche
Laut Unit4-Forschung verlieren Professional-Services-Firmen durch ineffiziente Projekte und Nacharbeit nahezu einen Arbeitstag pro Woche.
Was geschah
Laut neuer Forschung von Unit4 verlieren Professional-Services-Unternehmen nahezu einen Arbeitstag pro Woche durch ineffiziente Projekte und ungeplante Nacharbeit. Über die Ergebnisse berichtete Diginomica.
Die Studie stellt damit nicht nur den Zeitverlust in den Mittelpunkt, sondern auch die Frage, warum Unternehmen dieses Problem nach wie vor nicht konsequenter angehen. Die Berichterstattung verweist also auf eine Lücke zwischen Erkenntnis und Handeln und nicht auf einen neuen Produktlaunch oder eine Technologieankündigung.
Warum es wichtig ist
Für Beratungen, Agenturen und andere projektbasierte Dienstleister ist ungeplante Arbeit kein Randthema. Sie betrifft direkt die Qualität der Leistung, die Auslastung der Teams und die Zufriedenheit der Kundschaft, die oft Budgets und Termine auf Basis der ursprünglichen Planung freigibt.
Aus Sicht der Digitalisierung zeigt der Befund, wie stark Projektsteuerung von sauberen Daten und frühzeitiger Transparenz abhängt. Wer Abweichungen, Änderungswünsche und Mehraufwand erst spät sieht, verliert Zeit, die sich mit besseren Prozessen und Werkzeugen zurückgewinnen ließe.
Die Renascence-Perspektive
Die eigentliche Frage ist weniger, ob ineffiziente Projekte existieren, sondern warum sie für Führungskräfte so lange unsichtbar bleiben. Organisationen behandeln Nacharbeit oft als normale Begleiterscheinung und nicht als Designfehler im Service.
Nacharbeit ist ein Symptom schlechter Übergaben, unklarer Zielbilder und fehlender Rückkopplung zwischen Kundschaft und Team. Wer den Tag pro Woche zurückgewinnen will, sollte zuerst die Stellen kartieren, an denen Annahmen zwischen Vertrieb, Projektleitung und Umsetzung auseinanderlaufen. Digitale Werkzeuge helfen nur dort, wo sie diese Übergaben sichtbar machen und nicht bloß zusätzliche Berichte erzeugen. Der wirksamste Hebel ist daher kein neues Tool, sondern ein Serviceprozess, der Abweichungen früh erkennbar und für alle Beteiligten verbindlich macht.
Sources
This briefing was written by our Newsdesk, synthesising reporting from the outlets below. Follow the links for the original coverage.
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